Mehr Komfort im Schlafzimmer – diese Möglichkeiten gibt es

Viele Menschen wünschen sich in diesen Tagen die Gelegenheit, den Komfort im Schlafzimmer zu erhöhen. In Anbetracht der Tatsache, dass wir etwa ein Drittel unseres gesamten Lebens im Bett verbringen, scheint dieses Bedürfnis nur allzu natürlich zu sein. Doch welche Möglichkeiten gibt es, um dieses Ziel zu erreichen?

Der ergonomische Komfort

In diesen Tagen spielt zum Beispiel die Korrelation von Rückenschmerzen und der Ergonomie des Betts eine große Rolle. Wer über eine Matratze verfügt, die dazu in der Lage ist, sich den punktuellen Belastungen des Körpers anzupassen, der verschafft sich auf diese Weise einen sehr guten Ausgleich. Auf lange Sicht ist es die Wirbelsäule, die daraus einen großen Nutzen ziehen kann. Viele gesundheitliche Probleme in diesem Bereich lassen sich so schon im Keim ersticken.

Weiterhin gibt es Momente, in denen wir uns eine etwas aufrechte Position im Bett wünschen. Dies kann eine Folge von Unwohlsein sein, doch es ist genauso möglich, dass dies zum Lesen oder Fernsehen als besonders wohltuend empfunden wird. Ist der eigene Lattenrost elektrisch verstellbar, so bietet sich die Möglichkeit, per Knopfdruck in die gewünschte Position zu gelangen. Dabei können Kopf und Beine individuell gelagert werden.
Mehr Komfort im Schlafzimmer - diese Möglichkeiten gibt es

Ein besserer Schlafkomfort

Fasst man den Begriff des Komforts noch etwas weiter, so fällt der allgemeine Komfort im Schlaf darunter. Um den ganzen Tag über voller Energie und gut erholt zu sein, ist ein fester und tiefer Schlaf von großer Bedeutung. Doch immer mehr Menschen haben aktuell ein Problem damit, zügig einzuschlafen und über mehrere Stunden ohne Unterbrechung in diesem Zustand zu verweilen. Für einen besseren Schlafkomfort spielt tatsächlich auch das eigene Verhalten eine große Rolle, weshalb es sich lohnt, einen Blick darauf zu werfen.

Wer das Schlafzimmer nicht nur für die nächtliche Ruhe, sondern auch als Arbeitsplatz oder Fernsehzimmer nutzt, der läuft schnell Gefahr, die Qualität des Schlafes zu beeinträchtigen. Denn nun sind wir nicht mehr dazu in der Lage, eine klare kognitive Verbindung zwischen dem Schlafzimmer und dem Wunsch nach Ruhe herzustellen. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, strikt zwischen diesen Formen der Nutzung zu trennen. Für unser Unterbewusstsein ist dies von großer Bedeutung, um über Jahre hinweg zu einem gesunden Schlaf zu finden.

Komfort bei der Planung

Gleichsam kann bereits bei der Planung eines Hauses für einen guten Schlaf gesorgt werden. Architekten geben sich große Mühe, um den aktuellen Erkenntnissen aus dem Bereich der Schlafforschung nachzugeben und ihre Bauherren dabei zu unterstützen. Zunächst werden die Schlafzimmer deshalb mit Vorliebe an der Nordseite des Hauses untergebracht. Die Sonneneinstrahlung heizt das Zimmer somit im Sommer weniger auf und es ist ohne Klimatisierung möglich, zu einer angenehmen nächtlichen Temperatur zu finden.
Komfort im Schlafzimmer
In einem nächsten Schritt hat die persönliche Einrichtung einen großen Einfluss auf die Qualität des Schlafs. Das Ziel sollte sein, bereits bei der Möblierung den Fokus klar auf den Schlaf zu setzen. Neben dem Bett selbst, den Nachtkästchen und womöglich einem Kleiderschrank sollten sich deshalb keine weiteren Möbel im Raum befinden. Experten halten es bei Menschen mit Schlafstörungen zudem für ratsam, einen hellen Ton für die Farbe der Wände zu wählen. Besonders Pastell-Farben bieten die Möglichkeit, einen optisch sehr ruhigen Eindruck zu erzeugen. In Kombination mit einem Bild ähnlicher Farbgebung ist es möglich, ein harmonisches Gesamtbild im eigenen Sinne zu erzeugen.

Letztendlich kann ein Blick auf diese Faktoren eines hohen Schlafkomforts helfen, selbst zu einer angenehmen Ruhe in der Nacht zu finden. Doch auch die Forschung ist noch nicht am Ende, was die Erkenntnisse auf diesem so elementaren Bereich angeht.

Fotos von www.livarea.de

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