Mit diesen 4 Regeln findet jeder den perfekten Esstisch

Der Esstisch ist, neben dem Wohnzimmer, der Ort, an dem die ganze Familie zusammenkommt. Darüber hinaus ist er aber oftmals auch der Mittelpunkt der Wohnung, zumindest aber der Küche oder des Wohnzimmers – je nachdem, wie groß oder klein die Zimmer Zuhause ausfallen. Auch deshalb sollte ein Esstisch wohl gewählt sein. Im Idealfall ist er gut gearbeitet und stabil, bietet ausreichend Platz auch für potentielle Gäste und passt im Größenverhältnis flexibel in verschiedene Räume; schließlich kann ja auch mal ein Umzug anstehen. Ein Esstisch kann eine teure Investition sein, weshalb einige Schlüsselkriterien vorab geklärt sein sollten.

Welches Material für einen Esstisch?

Traditionell bestehen Esstische aus Holz. Doch natürlich sind sie auch aus anderen Materialien erhältlich. Glas, etwa, oder Metall, Pressspan, Kunststoff oder ein Mix aus unterschiedlichen Komponenten. Aber welches ist das richtige Material für einen Esstisch? Das ist sehr individuell.

Ein Esstisch aus massivem Hartholz ist zwar robust und kommt super mit häufiger Benutzung, mit Kindern und Haustieren klar. Andererseits ist er sehr schwer. Das bedeutet, dass er für Viel-Umzieher oder chronische Umdekorierer nicht unbedingt die erste Wahl ist.
Esstisch aus Sheesham
Esstischgruppe Wyatt Sheesham Natur 200×90 cm mit 4 Stühlen

Furnier oder Pressspan sind nicht nur die kostengünstigere Alternative zu Holztischen fürs Esszimmer, sondern auch die umzugsfreundlichere Variante. Aber natürlich sind sie anfälliger für Beschädigungen. Je nach Qualität können sie außerdem schnell „billig“ aussehen.

Ein Esstisch aus Marmor ist ein weiteres Schwergewicht unter den Einrichtungsgegenständen im Esszimmer. Allerdings ist Marmor sehr langlebig und von zeitloser Eleganz, benötigt aber viel Pflege, weil auf einer Marmortischplatte Geschirrränder schnell hartnäckige Flecken machen.

Generell sind Esstische aus Stein, egal, ob Marmor, Quartz oder Zement anfällig für Risse und Absplitterungen. Reparaturen sind bei Steinmaterialien nicht so einfach, wie etwa bei Massivholz. Um zu verhindern, dass ein Tisch mit Steinplatte porös wird, braucht er entsprechende Pflege.

Glasesstische sind eine verhältnismäßig kostengünstige Variante. Die Glasplatte ist in vielen Variationen erhältlich: durchsichtig, aus Milchglas oder eingefärbt. Esstische aus Glas sind optimal für kleine Räume und dunkle Wohnungen, wenn man Fingerabdrücke und Wasserflecken abkann.

Kunststoff und laminierte, synthetische Materialien sind mit die günstigsten Materialien für Esstische. Sie zeichnen sich durch Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Außerdem sind sie sehr wandlungsfähig, können also leicht in eine neue Wohnung integriert werden.

Welche Form für den Esstisch?

Runde oder ovale Esstische kommen in kompakten Räumen gut zur Geltung, vor allem, wenn der Essbereich viereckig abteilt ist. Sie sind außerdem etwas flexibler, als rechteckige Esstische, was die Bestuhlung angeht. An einem Esstisch für sechs Personen finden bei einer runden Tischplatte locker auch mal acht Leute Platz. Bei einem rechteckigen Tisch, selbst, wenn er ausziehbar ist, sind da schnell die Tischbeine im Weg. Allerdings gibt es mittlerweile auch rechteckige oder quadratische Esstische, vor allem Modelle aus schwereren Materialien, bei denen die Tischplatte auf einem mittleren Sockel-Element fixiert ist. Mehr Komfort für mehr Menschen bieten aber dennoch runde Formen, weil keine Ecken von der Tischplatte die Gemütlichkeit stören.
runder Esstisch aus Holz

Wie groß sollte der Esszimmertisch sein?

Nun, das ist natürlich abhängig davon, wie viel Platz man hat und wie viele Personen am Tisch sitzen oder sitzen können sollen. Zur Orientierung kann man zunächst den Essbereich oder das Zimmer ausmessen und dann folgende 2 Faustregeln anwenden:

  1. Man weist jeder Person am Tisch einen Essbereich von 60 cm zu und multipliziert diese 60 cm dann mit der Anzahl Personen, die am Esszimmertisch Platz finden sollen. So lassen sich bei Bedarf immer noch ein, zwei weitere Gäste dazwischen quetschen, ohne dass es zu eng ist.
  2. Der Esstisch sollte ringsum im Abstand von ungefähr 1 m bis 1,20 m von Wänden, Schränken und anderem Mobiliar aufgestellt sein, um gut zugänglich zu sein. Bei ausziehbaren oder aufklappbaren Tischen sollten die ausgezogenen Maße Ausgangsbasis für die Messung sein.

 

Welche Farbe für einen Esstisch?

Farbe ist ein schwieriges Thema. Natürlich sind Esstische längst in allen möglichen Farben erhältlich. Und während klassische Farben, etwa die Primärfarben und natürliche Farbnuancen, aber auch Schwarz und Weiß, eine lange Halbwertszeit haben, können Trendfarben Morgen schon ein Design-Desaster sein. Rote Esstische funktionieren zum Beispiel gut in minimalistisch, modern eingerichteten Wohnungen. Schwarz ist grundsätzlich immer angesagt, verzeiht aber keine Auszeit vom Staubwischen und, wenn der Esstisch aus Furnier ist, auch keine Kratzer.
Mit diesen 4 Regeln findet jeder den perfekten Esstisch
Ebenfalls langlebig sind Metallic-Farben. Die sollten dann aber auch zum Material passen. Pressspan im Metalliclook sieht meist umauthentisch aus. Ganz anders als eine Glasplatte auf einem Metallgestell. Das darf dann gerne auch golden, silber, kupferfarben oder verchromt daherkommen. Diese Farben haben, ähnlich wie Holztöne, die Eigenschaft, dass sie auch in der Natur vorkommen und darum mit fast allen Mustern und Farbnuancen kompatibel sind. Ideal also für alle, die öfter mal zu frischer Farbe oder neuer Tapete greifen.


Fotos von www.delife.eu

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