Sommerlicher Shopping-Guide für Sonnenschirme

Spätestens, wenn die Hitzewelle des Hochsommers über Deutschland hinweg rollt, fangen irgendwann auch die erklärtesten Sonnenanbeter an, sich ab und zu mal nach einem schattigen Fleckchen sehen. Um aber nun beim Grillen oder Faulenzen drauf verzichten zu müssen, das schöne Wetter und die sommerlichen Temperaturen auszunutzen, kann man Terrasse und Balkon mit einem schicken Sonnenschirm ausstatten. Dieses so alltägliche Gegenstand macht viel aus, wenn es darum geht, im aufgeheizten Außenbereich für Komfort zu sorgen.

Dieser Shopping-Guide gibt Hilfe und Tipps zum Kauf eines passenden Sonnenschirms.

Die Größe des Sonnenschirms

Von den Maßen des Sonnenschirms hängt zunächst einmal ab, wie viel Schatten er wirft. Dazu ist nicht nur wichtig, den verfügbaren Platz auf dem Balkon oder der Terrasse auszumessen, sondern auch zu überlegen, wie groß der überschattete Bereich ausfallen soll. Ist der Sonnenschirm zu groß, sieht das nicht nur nicht gut aus, sondern fühlt sich auch nicht richtig an.

Zur Orientierung: Die Spannweite eines Sonnenschirms sollte etwa Tischbreite plus etwa einen halben Meter nach allen Seiten betragen. Bei einem 80 cm großen Gartentisch, hätte ein geeigneter Sonnenschirm einen Durchmesser von etwa 1,80 m.
Sommerlicher Shopping-Guide für Sonnenschirme
Auch die Länge des Stabes ist wichtig. Schließlich soll er lang genug sein, dass der Sonnenschirm nicht im Weg ist, aber auch nicht so lang, dass die Sonnenschutzfunktion dahin ist. Ein 2 m langer Stab ist die Mindestmaßempfehlung, besser noch sind Stäbe von 2,40 m Länge.

Kippmodelle oder Ampelschirme haben darüber hinaus den Vorteil, dass sich mit dem Verlauf der Sonne mitbewegen. Da diese Sonnenschirme aber auch mehr Platz benötigen, sind sie besser für große Flächen – Dachterrassen, Gärten und geräumige Balkone – geeignet.

Tischschirme vs. freistehende Sonnenschirm

Beide Modelle haben ihre Vorteile. Wer im Sommer regelmäßig Abendessen unter freiem Himmel ausrichtet oder viele Grillabende plant, ist mit einem Tischschirm eventuell besser bedient. Der ist in der Anschaffung meist günstiger und man kann ihn, für etwas mehr Abwechslung, alle paar Jahre auswechseln, ohne allzu viel dafür ausgeben zu müssen.

Wem es aber nicht gefällt, dass aus der Mitte des Tisches ein Sonnenschirm aufragt oder wenn man frei entscheiden möchte, welcher Teil der Terrasse oder des Balkons gerade in Schatten getaucht werden soll, ist ein mobiler, also ein freistehender Sonnenschirm die bessere Wahl. Den kann man jederzeit vom Pool zum Essbereich oder mitten auf die Wiese verschieben.
freistehende Sonnenschirme

Der Schirmständer

Die Funktionalität eines Sonnenschirms ist nur dann gewährleistet, wenn der Schirm sicher steht. Darum ist der Schirmständer unverzichtbar. Auch für Tischständer ist ein stabiler Fuß empfehlenswert. Ein Gartentisch bietet sommerlichen Wetterkapriolen im Zweifelsfall nicht ausreichend Widerstand. Außerdem sorgt der richtige Schirmständer dafür, dass der Sonnenschirm aufrecht steht.

Für Sonnenschirme mit mehr als 3 m Durchmessern, sollte man sich für den größten Schirmständer bzw. Fuß entscheiden, den man finden kann. Selbstredend muss auch der Stab des Schirmes in den Ständer passen. Am besten kauft man Sonnenschirm und Schirmständer direkt zusammen vom gleichen Hersteller. Damit ist man auf der sicheren Seite.

Die Materialwahl

Moderne Sonnenschirme gibt es mit Stab und Ständer aus Fiberglas. Diese sind flexibler als Aluminiummodelle und brechen bei starken Winden nicht ab. Witterungsbeständig und pflegeleicht sind sie beide. Mehr jedenfalls als Holz, das schnell austrocknet, splittert oder gar morsch wird, wenn es nicht regelmäßig gepflegt wird.

Auch der Stoff des Sonnenschirmes muss sowohl Regen als auch intensiver Sonneneinstrahlung standhalten. Beim Kauf geben Schlagwörter wie „wetterfest“, „Allwetter“, „wasserdicht“, „UV-beständig“, „farbecht“ und „atmungsaktiv“ eine gute Orientierung, um am Sonnenschutz durch passenden Sonnenschirm möglichst lange Freude zu haben.


Fotos von www.norma24.de

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