Warum Pflanzen in der Wohnung sinnvoll sind

Nicht nur im Winter, wenn die trockene Heizungsluft und unsere eigene Lüftungsfaulheit uns den Atem nehmen, auch zu jeder anderen Jahreszeit sind Pflanzen in der Wohnung eine mehr als gute Idee. Einerseits eignen sich Pflanzen hervorragend, um die Wohnung ungewöhnlich und mit wenigen Mitteln zu dekorieren. Andererseits sind sie aber besonders hinsichtlich unserer eigenen Gesundheit unsere besten Freunde.

Pflanzen wandeln Kohlendioxid in Sauerstoff um. Und sauerstoffreiche Luft nimmt uns beispielsweise die Müdigkeit. Ein Mangel an Sauerstoffversorgung im Körper ist etwa auch der Grund, warum wir Gähnen. Pflanzen reinigen hingegen die Umgebungsluft von den durchs Atmen veränderten Luftzusammensetzungen. Aber nicht nur wir selbst verändern die Luftqualität im Raum.
Warum Pflanzen in der Wohnung sinnvoll sind
Auch lackierte Möbel, Teppichböden und Heimtextilien können einen negativen Einfluss auf die Raumluft haben. Klebstoffe, Farben und andere, in einer Wohnung unabkömmliche Materialien beinhalten nicht selten Chemikalien, die unser Wohlbefinden mindern können. In gravierenden Fällen kann diese „verschmutzte“ Raumluft sogar krank machen. In den USA ist so das Sick Building Syndrome bekannt geworden.

Betroffen sind vor allem Menschen, die einen Großteil ihres Lebens in geschlossenen Räumen verbringen. Und ehrlich: Wer tut das in unseren modernen Zeiten, wo Home Office und smarte Devices zum Alltag gehören, nicht? Um sich vor den schlimmsten dieser Auswirkungen zu schützen, ist eine Raumgestaltung mit Pflanzen eine sinnvolle Sache. Das Extra-Plus: Zimmerpflanzen sehen gut aus und sind nicht teuer!

Mit Pflanzen schlechter Raumluft den Kampf ansagen

Während einige Zimmerpflanzen sich vor allem durch ihren dekorativen Charakter auszeichnen, eignen sich oft unerwarteter Weise die schlichteren unter ihnen besonders gut zur Luftreinigung.
So ist Efeu etwa ein toller, natürlicher Luftfilter. Die NASA hat 1989 in einer Studie herausgefunden, dass Efeu binnen 24 Stunden 90% des in der Raumluft befindlichen Benzols abbauen kann.

Etwaige in der Wohnung kultivierbare Dracaena (Drachenbäume) können in der gleichen Zeit die Zimmerluft von rund 70% des darin vorhandenen Formaldehyds befreien. Die auch als Beamtenpalme bekannte Grünlilie legt mit 86% sogar noch einen drauf. Wer also in älteren, unsanierten Gebäuden lebt und / oder arbeitet, sollte sich mit diesen Gesellen einmal näher auseinandersetzen.

Passende Pflanzen für jede Wohnungsumgebung

Auch und besonders kleine Wohnungen mit wenigen Fenstern profitieren von der Dekoration mit Pflanzen. Nicht nur wird der Umgebung mit Zimmerpflanzen Lebendigkeit eingehaucht. Auch die Qualität der Raumluft wird nachhaltig verbessert. Das führt zu besserem Schlaf, ausgeglichenerem Befinden und gesünderem Lebensstil.

Für sehr schattige Plätze eignen sich etwa Pflanzen wie der Schwertfarn. Der reinigt die Umgebungsluft, indem er verschmutzende Partikel aus der Luft herausfiltert und in Sauerstoff umwandelt. Außerdem ist er ein natürlicher Luftbefeuchter. Weil er sehr viel Wasser und regelmäßiges Gießen braucht, gibt er Wasserdampf ab und befeuchtet damit die Umgebungsluft.
Passende Pflanzen für jede Wohnungsumgebung
Fotos von www.scheurich.de

Was immer und überall geht, sind Aloe-Palmen, Kakteen und Sukkulenten. Auch Aloe-Pflanzen sind echte Formaldehyd-Killer und dazu noch pflegeleicht und ein natürliches Pflegeprodukt. Hier wird also sozusagen ein Rundumsorglospaket aus der Natur ins Wohnzimmer geliefert. Sukkulenten und Kakteen benötigen außerdem nur wenig – allerdings regelmäßige – Aufmerksamkeit.

Wenn man nun mehr wissen möchte darüber, welche Pflanzen sich für helle, großräumigere oder kleinere, dunklere Wohnungen zur Gestaltung und zur Indoor-Klimaverbesserung einigen, kann man sich an Experten wenden, die etwa Pflanzen in Hamburg zu genau diesen Zwecken liefern, aufstellen und versorgen. Und bestimmt wissen, welche Art sich wo und wozu am besten eignet.

Kommentar schreiben