Welcher Rauchmelder ist der richtige?

Bereits seit den Anfängen des neuen Milleniums sind Rauchmelder in privat genutzten Immobilien Pflicht. Das gilt für Mietwohnungen ebenso wie für Eigenheime. Welche Partei für die Anbringung und Wartung der Rauchdetektoren zuständig ist, entscheiden einerseits die Besitzverhältnisse, andererseits die geltenden Gesetze, die jedoch Ländersache sind. Eine allgemeine Aussage lässt sich darum nicht treffen. Außer eben der, dass die Installation und Funktionalität von Rauchmeldern in ganz Deutschland verpflichtend ist.

Diese Arten von Rauchmeldern gibt es

Rauchmelder können Leben retten und sind nicht nur zu absolut erschwinglichen Preisen zu haben, sondern können auch von Laien zuverlässig und leicht angebracht werden. Man unterscheidet zwischen Rauchmeldern und Kohlenmonoxid-Detektoren, die ein wenig teurer sind. Moderne Rauchdetektoren sind auch mit Kommunikationsmodulen ausgestattet erhältlich. Diese sind besonders dann ideal, wenn man mehrere Räume im Haus verteilt mit Meldern ausstatten will.
Welcher Rauchmelder ist der richtige?

Rauchmelder

Feuer ist nicht gleich Feuer; manche lodern, andere schwelen. Es gibt verschiedene Rauchmelder, aber nicht alle reagieren auf beide Arten von Feuer.

Ionisationsrauchmelder schlagen bei schnell entfachten, aufflammenden Feuern besonders gut an, erkennen aber schwelende Rauchentwicklung nicht so gut wie etwa photoelektrische Rauchmelder. Letztere reagieren dafür wiederum etwas schlechter auf lodernde Flammen, sind aber weniger anfällig für Fehlalarme als Ionisationsrauchdetektoren, die gerne auch mal auf starke Rauch- und Dampfentwicklung anspringen, wie sie etwa in der Küche, im Bad oder beim trendigen e-Zigarette-Dampfen direkt unter dem Rauchmelder, stattfinden kann.

Eine dritte Variante des klassischen Rauchmelders stellen Dual-Sensor-Rauchmelder dar, die Ionisation und photoelektrische Technologie kombinieren, um zuverlässig beide Arten von Feuer zu erkennen. Unter den traditionellen Rauchdetektoren bietet dieses Modell den besten Schutz und erspart die Qual der Wahl zwischen den anderen beiden Varianten. Ein zusätzlicher Kohlenmonoxid-Detektor kann je nach Wohnumgebung dennoch nicht schaden.
Diese Arten von Rauchmeldern gibt es

Kohlenmonoxidmelder

In solchen Detektoren sind Sensoren verbaut, die Kohlenmonoxid (CO) in der Umgebungsluft wahrnehmen. Einige Modelle sind mit digitalen Displays ausgestattet, auf denen man den genauen CO-Anteil ablesen kann, den sie feststellen; moderne Varianten lesen den CO-Gehalt in der Raumluft sogar dank einem integrierten Sprachmodul vor. Das Manko dieser Kohlenmonoxidmelder ist, dass sie keinen Rauch und keine explosiven Gase wie Methan oder Propan bemerken.

Kombi-Rauchmelder

In Kombi-Detektoren sind Sensoren sowohl zur Erkennung von Rauch, als auch zum Erfassen von Kohlenmonoxid verbaut. Sie sind neben der klassischen Ausführung auch als LAN-Modelle erhältlich, um sie in ein Smart Home zu integrieren. Diese modernen Versionen können über App mit mobilen Endgeräten gekoppelt werden. So ist man auch bei Abwesenheit jederzeit gewarnt, sollte Zuhause ein Feuer ausbrechen. Bei den smarten Rauchmeldern kann man wählen, ob man ein Standalone-Gerät möchte oder ein LAN-kompatibles. Doch auch bei den Kombimeldern muss mit Bedacht ausgesucht werden: nicht alle erkennen beide Feuerarten gleich gut!


Fotos von www.einrichten-design.de

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