Zimmerpflanzen während der Urlaubszeit versorgen

Zimmerpflanzen sind vieles: dekorativ, regenerierend und ideal zur Verbesserung des Raumklimas. Aber viele davon sind leider auch empfindlich, anspruchsvoll und pflegeintensiv. Gerade in der Urlaubszeit kann das eine Herausforderung sein. Denn nicht jeder kann Nachbarn, Freunde oder Familie mobilisieren, die während der Urlaubszeit dafür sorgen, dass das schöne Grün ausreichend Licht und Wasser bekommt. Da ist guter Rat teuer – oder eben auch nicht, wenn man weiß, wie´s geht.

So bekommen die Pflanzen im Urlaub genügend Licht

Wohl dem, der sein Zuhause als Smart Home vernetzt hat. Das automatische Öffnen und Schließen von Jalousien und Rollläden simuliert nämlich nicht nur Anwesenheit und wirkt damit wie ein passiver Einbruchsschutz, sondern gewährleistet auch, dass die Zimmerpflanzen ausreichend Tageslicht abbekommen.

Wer aber keine Möglichkeit hat, seine Rollläden morgens zu öffnen und abends zu schließen, fragt sich nun vielleicht, welche Option er hat. Denn die Fenster abdunkeln ist keine. Die Rollos aber über die Dauer der Abwesenheit offen zu lassen auch nicht. Eine Variante wäre unterdes, die Zimmerpflanzen kurzfristig umzustellen.

Zimmerpflanzen während der Urlaubszeit versorgen

Ist ein Garten oder ein Balkon vorhanden, ist dies die beste Option. Dort bekommen die Pflanzen nicht nur ausreichend Licht, sondern, falls es doch mal regnet, auch ein paar Tropfen ihres zweiten Lebenselixiers ab. Ganz ohne, dass man Bekannte und Freunde bemühen muss. Andernfalls kann das Treppenhaus eine weitere Möglichkeit sein, um den Zimmerpflanzen während der Urlaubsreise eine Lichtquelle zugänglich zu machen. In der Regel werden Fenster im Treppenhaus von Mehrfamilienhäusern nachts nicht verdunkelt, sodass die Pflanzen dort vom ganz natürlichen Tageslichtrhythmus profitieren können.

Die Zimmerpflanzen während des Urlaubs wässern

Keine Freunde mit grünem Daumen? Kein Balkon, keine Terrasse, kein Garten? Dann muss Trick 17 her, um die Pflanzen während der Urlaubssaison mit Wasser zu versorgen. Längst gibt es zum Beispiel Bewässerungssysteme käuflich erwerben. Ob sich diese Anschaffung aber für ein paar Urlaubstage im Sommer rentiert, muss man natürlich abwägen. Besonders, wo man mit wenigen Mitteln ein Bewässerungssystem selbst basteln kann und dazu nur Gegenstände benötigt, die man ohnehin Zuhause hat.

Zimmerpflanzen mit hohem Wasserbedarf können ganz bequem und ohne Aufwand in der Spüle in der Küche oder in der Badewanne gewässert werden. Dazu einfach den Abfluss des Spül- oder Waschbeckens schließen, ein paar Zentimeter hoch Wasser einlassen und die Blumen und Pflanzen ohne Übertöpfe ins Wasser stellen. Die Pflanzen ziehen sich dann so viel Wasser, wie sie benötigen. Diese Option ist aber für längere Urlaube im Sommer vielleicht nur bedingt geeinigt, weil man eventuell zu viel oder zu wenig Wasser im Becken stehen lassen muss.

Eine komfortable Option hingegen stellt ein selbstgebasteltes Bewässerungssystem aus handelsüblichen PET-Flaschen dar. Diese sind schnell und leicht gemacht und können durch die Wahl unterschiedlicher Flaschengrößen an den Wasserbedarf der jeweiligen Zimmerpflanze angepasst werden. Dazu braucht man nur mindestens ein vier bis fünf Millimeter breites Loch in den Schraubdeckel machen – mehr als einen Nagel benötigt man dafür nicht. Für Pflanzen mit mehr Wasserbedarf, dürfen´s auch ein paar Löchlein mehr sein. Dann füllt man die Flasche mit Wasser und steckt sie mit dem Deckel nach unten in den Blumentopf. Für mehr Halt kann ein Nagel sorgen, den man von innen nach außen durch ein Loch in der Deckelmitte schiebt, bevor man die Flasche schließt und sie in den Pflanztopf steckt.

So geht´s den Zimmerpflanzen gut und der Urlaub wird gleich umso entspannter.


Fotos von www.horticusliving.com


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